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VORWORT[Bearbeiten]
Irschen ist eine ländliche Gemeinde in Österreich (Bundesland Kärnten) mit rd. 2.000 Einwohnern. Die Siedlungen Irschen und Rittersdorf wurden vor rund tausend Jahren zum ersten Mal in Urkunden erwähnt. Die Errichtung der Kirchen, und der in diesen Urkunden auch erwähnten slawischen Bauernhöfe, geschah jedoch schon viele Jahrhunderte früher. Die schöne, leicht zu erreichende, windgeschützte und sichere Gegend, auf den sonnigen ebenen Terrassen über dem sumpfigen Talboden, etwas abseits der großen Wildbäche und nahe an den verschiedenen Edelmetall- und Erzvorkommen, war nicht nur für die Slawen, sondern auch schon für die Römer und die Kelten vor 2.500 Jahren interessant. Das Gebiet der heutigen Oberdrautaler Gemeinde Irschen ist daher ein sehr alter Siedlungsboden.
Im Jahre 2022 wurde daher ein Geschichtsverein gegründet, der sich u.a. zur Aufgabe gemacht hat, die Geschichte und Geschichten von Irschen und seiner näheren und weiteren Umgebung zusammenzutragen und für die Nachwelt festzuhalten.
GESCHICHTSVEREIN IRSCHEN[Bearbeiten]

Die Gründungsversammlung des gemeinnützigen Vereines war am 14.07.2022.
Die Gründungsmitglieder (ohne Titel): Johann Baumgartner, Ronald Baumgartner, Manfred Dullnig, Anna Erlacher, Siegfried Gelhausen, Hannes Hassler, Josef Kranabetter, Manfred Lanzer, Rosemarie Lanzinger, Belinda Linder, Martina Linzer, Christa Mandler, Hansjörg Mandler, Annette Oberrainer, Hannes Ortner, Hubert Pichler, Anette Reuer, Sepp Schneeberger, Peter Sommer, Dominik Tiefnig,
Siehe auch die Vereinsstatuten.
Funktionsträger[Bearbeiten]
Obmann: Hansjörg Mandler
Obmann Stellvertreter: Peter Sommer
Vertretung Gemeinde Irschen: Bgm. Manfred Dullnig
Schriftführererin: Annette Oberrainer
Stellvertretende Schriftführerin: Belinda Linder
Kassierin: Christa Mandler
Bereichsleiter EDV und digitales Archiv: Hannes Hassler, hannes.hassler@gmail.com, 0664 5228548
Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit: Hansjörg Mandler
Bereichleiter Wissenschaft, Betreuung & Pflege Burgbichl: Hansjörg Mandler
Bereichsleiter Dorfbuch: Hansjörg Mandler
Bereichsleiterstellvertreter Dorfbuch: Hannes Ortner (vorwiegend Bereich Irschen - Dorf)
ALLGEMEINE HINWEISE ZUR SEITENBENUTZUNG[Bearbeiten]
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der unten angeführten Themen durch Draufklicken auf die jeweilige Überschrift zugreifen. Vieles zur Zeit noch leer, bitte arbeitet damit und schreibt hinein was zur Überschrift passen könnte.
Eine rote Überschrift bedeutet, dass es noch gar keinen Text dazu gibt.
Keine Angst, dass etwas nicht ganz gut passen könnte, wir (alle) arbeiten am Inhalt und feilen am Text.
INTERNE HINWEISE ZUR SEITENBENUTZUNG[Bearbeiten]
ZEITTAFEL DER GESCHICHTE IRSCHENS UND SEINER UMGEBUNG[Bearbeiten]
PFARRCHRONIK[Bearbeiten]
Unter diesem Pfarrchronik-Link ist eine Übersetzung von Fotos der originalen Irschner Pfarrchronik angelegt. Als Übersetzungprogramm verwenden wir Transkribus, entwickelt von führenden Forschungsgruppen aus ganz Europa unter Leitung der Uni Innsbruck. Transkribus verwendet künstliche Intelligenz (KI), insbesondere neuronale Netzwerke um Texte verschiedener Art zu lesen. Für unsere Zwecke brauchen wir es um die alten Texte (großteils in Kurrentschrift) für heutiges Publikum lesbar zu machen.
Diese Übersetzungen sind leider (sehr) weit von fehlerfrei, da Handschriften auch für geübte Leser oft schwer zu lesen sind. Aus dem Kontext lässt sich aber oft schließen, welches Wort in Wirklichkeit gemeint ist. Wir arbeiten daran die Rohtexte in eine besser verständliche Form zu bringen. Aber auch ohne Bearbeitung kann man oft ganz gut einen allgemeinen Eindruck der Ereignisse gewinnen. Besonders interessante Fakten (subjektiv vom Bearbeiter beurteilt) werden fett herausgehoben und in die jeweilige Überschrift als Schlagwort hinzugefügt.
AUS DEN PFARRMATRIKEN[Bearbeiten]
BERGWERKSGESCHICHTE[Bearbeiten]
HANDWERK UND GEWERBE[Bearbeiten]
DIALEKTWÖRTER[Bearbeiten]
Ein besonderer Dank an Johanna Mandler (+), Anni Erlacher, Hannes Hassler, Hubert Pichler, Sepp Wenzl und Hansjörg Mandler für die umfangreiche Vor- und Mitarbeit.
LEGENDÄRE SPRÜCHE[Bearbeiten]
Hans Pichler aus Neu Gröfelhof war ein besonderes Original. Einmal sagte er vor einer Tanzunterhaltung: wenn i heint kane kreg, donn sind sie selba schuld! I tat jo wohl, oba wenn sie mi nit frog'n - nochan sollnses holt bleib'n loss'n
Hans Pichler war auch aktiv bei den Böllerschießern. Er pflegte zur Eröffnung des Kirchtages immer eine Rede zu halten. Er begann die Rede immer mit: Liebe Kameraden, Kamerräder, Motorräder, Fahrräder und Gepäcksträger, ....
Laab rechen, Schnee schöpfen und junge Leit aufweckn - olls lare Orbet (alter Irschner Spruch)
Ratschschlapfpfafele mit Schmeckschmalz gaben Mütter augenzwinkernd oft zur Antwort, wenn die Kinder nervig fragten, was es heute zu Essen gibt
Der Gröfelhoferwirt (Pirkebner) Fronz fragt seinen Gast nach dem Essen: und? hot dos Ess'n gschmeckt? - dieser erwidert: i hob schon besser gess'n. Da Fronz zurück: jo, oba nit bei bei uns do!
Die Geschichten vom Rudl Lackner (Unterkramale in Gröfelhof) würden ein eigenes Buch füllen: So ging er, kurz nach der Eröffnung des neuen Dellacher Gendarmeriepostens (gegenüber des Gasthauses Trunk in den 1950er Jahren), mit seinen Freunden beim neuen Posten vorbei, blieb stehen und sagte: super gworden, der naje Poscht'n und so modern. Die Freunde fragten: warum so modern? Er sagte darauf: Jo, wenn man oben beim Fensta zwa Stan einewirft, keman untn bei da Tür sofort zwa Gendarmen aussa.
Einmal fragte Rudl einen Bäcker hinter seiner Budl: hob's ihr olte Semml a? - dieser erwidert: jo, homa a. Da Rudl daraufhin mit einem Spitzbubengrinsen: donn schaug's nur, dos es se guet vakaft's
wenn i die Nodl nama brauch, lahn i se vor die Tür - Rudl Lackner - nachdem er von seinem Kollegen eine Nähnadel geliehen hatte
An einem verschneiten Wintermorgen – vor dem Kuchlfenster der Lackners war ein Vogelhaus. Rudl Lackners Frau Line sagt: schau da draußen beim Vogelhaus is heint gor a Tschoje, Rudl antwortet: so weit brauch i nit schaugn dos i a Tschoje siech
Der Kramalen Rudl hat in Rittersdorf beim Meister Toni Lackner schneidern gelernt. Nachdem der Schneidermeister gestorben war und sein Haus zu einem Freudenhaus umfunktioniert wurde, sagte Rudl: schau, da hob i schneidarn gelernt, hetzt wird dort gschustert
An einem schwülen, heißen Sommertag war Rudl Lackner (Kramalen) verschwitzt und verschmutzt mit dem Abriss seines alten Hauses beschäftigt als der damalige Irschner Feuerwehrkommandant und Installateurmeister Hubert Pichler mit seinem Mercedes vorbeifuhr. Dieser blieb stehen, kurbelte das Fenster hinunter und schrie hinaus: Rudl, du Trottel, warum trogsch die Hütt'n nit worm ob? Rudl antwortete schlagfertig: dos geht lei bei enk obm in Irschen, bei uns in Retterschdorf is die Faiawehr zu schnell do. Hubert lachte und brauste so schnell es ging davon.
In der Wildbachbarake waren die Arbeiter bei der Morgentoilette und sie unterhielten sich über die Leiden die mit zunehmenden Alter daherkommen. "Bummen" Hermann (er war ja noch einer der jüngeren) gab eine intelligente Wortmeldung ab: jo, jo bei da schwochschten Stell fong's halt on weh zen tuen. Rudl wieder schlagfertig: aha! desweg'n hosch du so oft Kopfweh!
Rudl traf einen „alten“ Schulkameraden, dieser erkundigte sich über einen weiteren alten Freund. Rudl antwortete mit einem Grinsen: der lebt nima, der is schon long verheiratet
werd schon wieda amol a Reim sein - Scheitz'n Rudl - nachdem er das Begräbnis seiner Mutter versäumt hatte
do megsch jo dechtan kirz'ngrod in die Hech sach'n - die alte Frau "Sobernig" wenn ihr etwas besonders gut gefallen hat
hetz mueß i amol zu Ortz't gian, er soll ma sog'n ob des wohl gsund is, wenn i niee kronk bin - ebenso Frau "Sobernig"
an Latawog'n voul Dopplteifl - die Schwaf umedum auß'n - Lieblingsfluch des alten "Pichler"
Doppel-, Dreifoch-, Seixsfoch- und Neunfochteifl - ein wenig gottesfürchtiger Mensch, knapp vor dem Durchdrehen
da Herrgott waas es - Lebensweisheit von Pucher Peter (Leppen)
lai nix übatreib'n, olls mit da Rueh! - Balthasar (Hauser) Brandstätter in Glanz
gehst hin woos den Rausch herhost, speip'n konnst drauss'n beim Nussbam - eine bekannte Wirtin (geboren in Oberösterreich) zu einem betrunkenen Gast
houl die Bix'n, i daschieeß mi - ein unverbesserlicher Kartenspieler, als er wieder einmal am Gasthaustisch ein Vermögen verzockt hat
Mondschein und Zach'n olls lei lara Zauba, zwa Schein send wichtig: da Sunnenschein beim heig'n und da Geldschein beim einkaf'n - Josef Linder (Vater des Altbürgermeisters)
Sogt man a nix - Glantschnig Line (belustigt resigniert), als ihr eingefleischte Stamm- und Sommergäste kurzerhand
die Schildchen Zimmer frei samt Ständer entfernten, weil sie keine anderen Gäste dulden mochten.
Der alte Orzn Hansl aus Rittersdorf hat beim Sägewerk Gindele in Dellach gearbeitet, die Baumstämme mussten mittels Stangen (sog. Schlafen) und Zappin auf den LKW gezogen werden (Kran gab es keinen). Jemand schrie: Hons ziech!! Hons antwortete: schaug wie i ziech, da Zapplstiel is schon gonz gschtrock't
Das Gröfelhofer Urgestein Erhard Schader war öfter mal unterwegs, so auch beim Waldfest in der Schmelz. Es spielten die "Blauen Jungs". Erhard hatte nur mehr einige Schillinge in der Hosentasche, der Durst war umso größer. Er ging zum Schmelzwirt, kaufte sich ein rohes Ei und wettete dann mit den Musikanten auf der Bühne um einen Doppelliter Wein, dass sie beim nächsten Musikstück umschmeißen werden. Als das nächste Musikstück erklang, stellte sich Erhard vor die Musikanten (er konnte schauen wie ein richtiger Volltepp) und schlug sich das rohe Ei auf die Stirn, an ein Weiterspielen war nicht zu denken – der Doppelliter war gewonnen.
Im Oberland war Schützenfest, der Landeshauptmann war angesagt. Als er eintraf krachte es. Warum schießen sie denn, fragte ein Gast: wegen dem Landeshauptmann antwortete ein anderer. Etwas später kracht es abermals. Ja warum schießen sie denn jetzt schon wieda? Ja wieda weg'n dem Landeshauptmonn! Ach so, haben sie ihn das erste Mal nit richtig getroffen?
Wossa is in die Schuech nit guet, viel weniga in Mog'n (ein Irschner Arbeiter und Kleinbauer der nur 42 Jahre alt wurde)
Spring um wie da Schaß in da Reita gängige Bemerkung über einen umtriebigen, hektischen und nervösen Menschen
Dem Teifl des Leibl dareissn drückt mit einer Mischung aus Anerkennung (für die Leistung) und Geringschätzung (für den übertriebenen Fleiß) aus, dass jemand weit über das übliche Maß Arbeit leistet.
Bei uns auf da Alm ist ein Happ abgewalgen antwortete ein Kind auf die Frage eines deutschen Sommerfrischler's was den passiert sei.
an gschenkt'n Gaul, schaug men nit ins Maul Rat an einen Menschen der ein Geschenk kritisiert
dei Zwa hot da Teifl ben Plündan valorn Feststellung über ein Ehepaares, welches sich nie gut vertragen hat
an rauchn Fuß soll men nit nochnplarrn Spruch der alten Köstlmutter um einen Todesfall im Stall zu relativieren
Kropet wie a gregget's Grumetkatzl Maria Mandlers (vlg. Oberrechnig) schnelle Antwort auf die Frage wie es ihr geht.
FLURNAMEN[Bearbeiten]
Ein aufrichtiger Dank an Sepp Wenzl, Ludwig Guggenberger (+) und Josef Filzmaier (+) für die Vorarbeiten.
IRSCHNER GESCHICHT'N[Bearbeiten]
FIRMENGESCHICHTEN[Bearbeiten]
VEREINSGESCHICHTEN[Bearbeiten]
HOFGESCHICHTEN[Bearbeiten]
AHNENFORSCHUNG[Bearbeiten]
AUS DER GEMEINDESTUBE[Bearbeiten]
VERANSTALTUNGSSERIE "IRSCHEN EINST UND JETZT"[Bearbeiten]
GESCHICHTSNOTIZEN HUBERT PICHLER[Bearbeiten]
GESCHICHTSNOTIZEN JOSEF FILZMAIER[Bearbeiten]
ARCHIV VOLKSSCHULE, MUSSNIG, STRIEGL[Bearbeiten]
KARL WENZL - BRIEFE AUS DEM KRIEG[Bearbeiten]
FRANZISZEISCHER GRUNDKATASTER[Bearbeiten]
FOTOS[Bearbeiten]
Archiv Sepp Kranabetter[Bearbeiten]


